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Letzte Änderung: 14.10.2008 |
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Nachfrage, Berechnung, Umlegungen etc. Wir bieten Ihnen einfache oder komplexere Beschreibungen von Verkehrsnachfrage an, um auch Planungen mit geeigneten Zahlenmaterial und Prognosen z.B. für das Jahr 2015 modellhaft zu belegen bzw. zu recht-fertigen. Empirische Datenquellen wie "Mobilität in Deutschland" oder grobe Rahmenmodelle wie die Bundes-verkehrswegeplanung (BVWP) sind dabei natürlich "Rohstoff" (vorbehaltlich einer Freigabe). Verkehrsnachfrage ist der Wunsch oder die Realisierung von Ortsveränderungen, für eine ganze Stadt oder Region die Summe aller (potentiellen) Veränderungen. Ein Modell versucht die relevanten Ursachen für diese Ortsveränderungen zu beschreiben und berücksichtigt natürlich auch Beschränkungen wie Raumbarrieren, Kosten oder zeitliche Abhängigkeiten. Nur bei Betrachtung von ganzen Tagen oder noch längeren Zeiträumen und den Aktivitäten der Menschen "zwischen" den Ortsveränderungen kommt man zu einer geeigneten Erklärung, warum sich bestimmte Abhängigkeiten von Personen und Wegen ergeben. Ausgedrückt wird Nachfrage in Form einer oder mehrerer Matrizen vorstellen, die direkt zur Routensuche in der sog. Umlegung verwendet werden. Netze des Individual- oder Öffentlichen Verkehrs, darin integrierte oder eigene Rad- und Fußwegnetzen, oder sonstigen Verkehrsmitteln (Flug- und Schiffsverkehr) bzw. deren Kombi-nation sind die Basis für diese "Angebotsmodellierung". Man kann auch zur Verwendung in einer (Fahrzeug-, Personen- oder Güter-) Simulation eine umfassende Liste von Personen und deren Fahrt (-ketten) über den Tag hinweg generieren. Für diesen Komplex bieten wir ein Spektrum aus lokalen, städtischen, regionalen oder etwa überregionalen Nachfragemodellen an, die je nach Einsatz noch genauer spezifiziert werden müssen. Als einfachste Fassungen der
ersten Kategorie sind
mehr oder weniger einfache
Gravitationsmodelle zu nennen, mit etwas mehr Aufwand auch komplexere Verteilungs- und Aufteilungsmodelle.
Ein rel. einfaches Aktivitäten-kettenmodell
(stochastisch) bieten wir unter Verwendung des Produktes VISEM (ptv demand) der PTV AG an. Erweiterungen zu einfachen Nachfragemodelle ergeben sich durch zusätzliche Randbedingungen wie etwa der Kapazität von P+R-Anlagen, zeitlich differenzierte Angebotsvarianten oder spezielle Verkehre wie Taxis oder anderer Wirtschafts-verkehr. Die andere Form sind tatsächlich erhobene oder simulierte Wegeketten von Individuen oder Haushalten mit teils komplexen Entscheidungssituationen auf jedem Teilweg. Diese Modelle haben meist eine erheblich längere Berech-nungszeit und haben auch noch keine kommerziell halbwegs verbreiteten Produkte hervorgebracht und sind daher technologisch noch ein gewisses Experiment. Glossar: |
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